Photovoltaik-Anlagen auf St. Chrischona

Chrischona setzt auf Solarstrom

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“ Im Opens external link in new window1. Buch Mose 2,15 gibt Gott den Menschen den biblischen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung. Ein verantwortlicher Umgang mit der Natur kann ganz konkrete Schritte nach sich ziehen – etwa die Energiewende hin zum Solarstrom.
Diesen Weg ging Chrischona International mit dem Bau von zwei Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach des Konferenzzentrums und den Gebäuden der Chrischona-Landwirtschaft. Die Inbetriebnahme erfolgte im August 2012. Chrischona-Direktor René Winkler steht voll hinter dem Projekt: „Ich finde es wichtig und angesagt, dass wir mit Hilfe der Solarenergie ökologisch nachhaltig und verantwortungsbewusst mit unseren von Gott geschenkten Ressourcen umgehen.“

Montage der Photovoltaik-Module mit Hilfe von Studenten des Theologischen Seminars St. Chrischona
Schaffen für die Energiewende macht Freude.

Ökonomisch und ökologisch sinnvolle Investition

Chrischona International wird jährlich circa 200'000 kWh elektrische Energie produzieren, den der evangelische Verband ins Stromnetz einspeist. Dadurch trägt Chrischona zur Energieversorgung mit nachhaltigem Solarstrom bei. Das entspricht in etwa dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 40 Schweizer Einfamilienhäusern.
Damit ist es möglich, den Energiebedarf auf St. Chrischona mit Ausnahme der Pachtbetriebe zu zwei Dritteln zu decken. „Wir sparen so pro Jahr rund 120 Tonnen CO2 im Vergleich zur Stromproduktion in Braunkohlekraftwerken und erzielen zusätzlich Einnahmen aus dem Stromverkauf. Die Photovoltaik-Anlagen lohnen sich also ökonomisch und ökologisch“, erläutert Patrik Senn, Projektleiter von Chrischona International.
Die Finanzierung erfolgt dabei nach den internen Finanzgrundsätzen und einem gut durchdachten Businessplan. Spendengelder werden nicht dafür verwendet, das Projekt wird allein mit Hilfe von Investoren realisiert.

Beitrag zum Ausstieg aus der Atomenergie

Chrischona International ist vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse zum Solarstrom-Produzenten geworden. Sowohl die Schweiz als auch Deutschland haben nach der Nuklearkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Mit den beiden Photovoltaik-Anlagen trägt Chrischona International zur Energiewende bei.

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Chrischona-Zentrums
Photovoltaik-Anlage auf dem Konferenzzentrum
Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Chrischona-Landwirtschaft
Photovoltaik-Anlage auf der Chrischona-Landwirtschaft