Die Gebäude auf dem Chrischona-Campus

Sichtbare Zeichen des wachsenden Werks

Die Keimzelle des Chrischona-Campus ist die Kirche St. Chrischona. Dort gründete Christian Friedrich Spittler am 8. März 1840 die Pilgermission St. Chrischona, die heute Chrischona International heisst. Sie wuchs dank Gottes Hilfe. Sichtbare Folge sind die vielen Gebäude des Chrischona-Campus, die seither errichtet wurden.

Gebäude mit Geschichte(n)

Brüderhaus, Morgenrot, Kirchheim – alle Häuser auf St. Chrischona haben ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Zweck. Einen Campus-Überblick mit Kurzbeschreibungen erhalten Sie schon auf dieser Seite. Manch weitere Anekdote erzählt Ihnen gerne der Opens internal link in current windowChrischona-Besucherdienst bei einer kostenlosen Führung.


Chrischona-Kirche

Kirche St. Chrischona im Herbst mit blauem Himmel

In der Kirche schlug am 8. März 1840 die Geburtsstunde von Chrischona International. Das Ziel: junge Handwerks- und Bauernburschen im Glauben schulen. Daraus wuchs das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc). Die ersten 20 Jahre war die Kirche das einzige Campus-Gebäude. Auf dem Dachboden wohnten die Studenten, im Turmzimmer der Lehrer.
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Konferenzzentrum

Das Konferenzzentrum auf dem Chrischona-Campus mit Photovoltaik-Anlagen vom Fernsehturm St. Chrischona fotografiert

20 Jahre Planungszeit, 43'200 m³ Bauvolumen – das Konferenzzentrum von Chrischona International ist bis heute ihr grösstes Bauprojekt. Seit der Eröffnung 1992 haben viele Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen im grossen Saal mit bis zu 2'000 Plätzen stattgefunden – es ist eine Erfolgsgeschichte.
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Brüderhaus

Südfassade des Brüderhaus der Pilgermission St. Chrischona auf dem Chrischona-Campus

„Menschen besser fördern“ – diese Idee steckt hinter dem Bau des neuen Brüderhauses für das Theologische Seminar St. Chrischona. Seit 1929 bietet es mehr Raum für Lehr- und Speisesäle sowie Studentenzimmer. Diesen Zweck erfüllt das Gebäude ununterbrochen bis heute. Passend dazu steht über dem Eingang des Brüderhauses das Motto: „Dienet dem Herrn mit Freuden!“
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Eben-Ezer-Halle

Denkmalgeschützte Eben-Ezer-Halle auf dem Chrischona-Campus

Eben-Ezer bezeichnet im Alten Testament den „Stein der Hilfe Gottes“. Als Dank für Gottes Segen errichtete die Pilgermission St. Chrischona (heute: Chrischona International) zu ihrem 50-jährigen Jubiläum die Eben-Ezer-Halle. Mit 2'000 Personen Fassungsvermögen war sie noch lange nach ihrer Eröffnung 1890 die grösste Halle weit und breit. Der Festbetrieb hat die Eben-Ezer-Halle nie ganz verlassen. Noch heute dient sie an manchen Tagen als Festhalle.


Kirchheim

Ansicht des Kirchheims - eines der ältesten Gebäude auf St. Chrischona

Das Kirchheim stand früher in Basel. Stein für Stein schafften fleissige Studenten das ehemalige Restaurant nach Chrischona und bauten es neu auf. Am 25. August 1863 fand die Einweihung statt. Die Buchdruckerei und einige Wohnräume wurde hier eingerichtet. Dem Zimmermann Heinrich Stähelin, der als tüchtiger Bauführer den Aufbau geleitet hatte, gefiel Chrischona gut: Er meldete sich sogleich zum Studium an. Heute bewohnen Chrischona-Mitarbeiter das Kirchheim.


Morgenrot

Ansicht des restaurierten Haus Morgenrot auf St. Chrischona

Chrischona muss ein bedeutendes Königreich in Europa sein, dachten sich manche Christen in Äthiopien im 19. Jahrhundert. In ihren Bibeln stand schliesslich: Gedruckt auf St. Chrischona. Die ersten Bibeln in äthiopischer Sprache entstanden in der ab 1861 eingerichteten Druckerei auf Chrischona. 1883 wurde mit dem Bau des damaligen Industriegebäudes, dem heutigen Haus Morgenrot, die Druckerei bedeutend erweitert. Die Druckerschwärze ist aus dem Gebäude längst gewichen. Heute beleben es die Studentinnen des Theologischen Seminars St. Chrischona.