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Auszeichnung für Dr. Stefan Felber

tsc-Dozent erhält Johann-Tobias-Beck-Preis 2014 für sein Buch „Kommunikative Bibelübersetzung“


Dr. Stefan Felber bei seiner Dankesrede nach Erhalt des Johann-Tobias-Beck-Preises 2014 in Marburg

Zum ersten Mal seit 25 Jahren erhielt 2014 wieder ein tsc-Dozent den Johann-Tobias-Beck-Preis: Dr. Stefan Felber.

Die Träger des Johann-Tobias-Beck-Preises 2014: Dr. Arndt Elmar Schnepper (links) und Dr. Stefan Felber (rechts) mit dem AfeT-Vorsitzenden Prof. Dr. Christoph Raedel

Die Träger des Johann-Tobias-Beck-Preises 2014: Dr. Arndt Elmar Schnepper (links) und Dr. Stefan Felber (rechts)

Der Arbeitskreis für evangelikale Theologie (AfeT) hat Dr. Stefan Felber mit dem Johann-Tobias-Beck-Preis 2014 ausgezeichnet. Dem Dozenten für Altes Testament am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) wurde der Preis für sein Buch „Kommunikative Bibelübersetzung: Eugene A. Nida und sein Modell der dynamischen Äquivalenz“ verliehen. Nach 25 Jahren geht die Auszeichnung damit erstmals wieder an einen tsc-Dozenten.

Inhalt der prämierten Bücher

Stefan Felber erhielt den Johann-Tobias-Beck-Preis 2014 in Marburg gemeinsam mit Dr. Arndt Elmar Schnepper. Beide wurden durch den AfeT-Vorsitzenden Prof. Dr. Christoph Raedel von der FTH Gießen ausgezeichnet. Das Opens external link in new windowBuch von Stefan Felber bietet eine Darstellung und kritische Würdigung der Theorie der „dynamischen Äquivalenz“. Also derjenigen Theorie, die neueren Bibelübertragungen wie der „Hoffnung für alle“ und der „Guten Nachricht“ zugrunde liegt.
Die Arbeit von Arndt Elmar Schnepper untersucht Stellenwert und Art des Auswendiglernens durch die Geschichte, wobei besonders der Abbruch des Auswendiglernens seit den 1960er Jahren erschreckend ist. In der momentanen Diskussion besteht hier zwar wieder ein offeneres Klima, im Generationenvergleich ist die Lage gleichwohl höchst bedenklich.

Unersetzliche Bedeutung der Lutherbibel

Die Laudatio von Prof. Peter Wick verstand es, Verbindungslinien zwischen den beiden Büchern zu ziehen. Dies sind unter anderem die Revolutionen der 60er Jahre, die Reflexion von Sprache und Sprachgeschehen, sowie die unersetzliche Bedeutung der Lutherbibel für die Identität von Theologie und Kirche.

Der Johann-Tobias-Beck Preis ist der Literaturpreis der AfeT und mit 1000 Euro dotiert. Seit 1987 wird er jährlich zur Förderung schriftgemässer Theologie vergeben. Unter der Liste der Preisträger befinden sich neben Dr. Stefan Felber weitere (ehemalige) Opens external link in new windowtsc-Dozenten: Dr. Werner Neuer, Dr. Klaus Bockmühl und Dr. Helmut Burkhardt.