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16.10.2014 14:43 Alter: 5 yrs
Kategorie: Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc)
Von: Markus Dörr

Heimkommen ist schön!

tsc-Alumni geniessen Wiedersehen mit Klassenkameraden und Ausbildungsstätte


Beim tsc-Alumni-Jahrgangstreffen 2014 studiert die Abschlussklasse von 1995 alte Klassenfotos.

Die Ordinationsfotos jeder Abschlussklasse seit 1868 bewahrt das Theologische Seminar St. Chrischona gut sortiert in Fotoalben.

Vortrag von Dr. Eckhard Hagedorn über Bibelkultur beim tsc-Alumni-Jahrgangstreffen 2014

Eines hat sich nicht verändert: Die Bibel ist weiterhin ein Kernthema am Theologischen Seminar St. Chrischona. Dr. Eckhard Hagedorn referiert vor Alumni über Bibelkultur.

Alumni der Abschlussklasse 1994 des Theologischen Seminars St. Chrischona entdecken sich auf einem alten Foto im Dachboden der Kirche St. Chrischona

„Das bin ich!“: Alumni der Abschlussklasse 1994 entdecken sich auf einem alten Foto des 150. Chrischona-Jubiläums 1990.

10 Jahre war Pastor Uli Limpf nicht mehr auf St. Chrischona. Der Absolvent des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) freute sich daher sehr auf das tsc-Alumni-Jahrgangstreffen 2014. Dort sah er rund 30 Alumni aus den Abschlussjahrgängen 1994-96 wieder und erfuhr, wie das tsc-Studium heute abläuft. Am Ende der fünf Heimkehrtage war er positiv überrascht.

Rückkehr in den Unterricht

Das Programm des tsc-Alumni-Jahrgangstreffens bietet viele Möglichkeiten, alte Erinnerungen aufleben zu lassen und neue Eindrücke von St. Chrischona zu gewinnen. Die tsc-Absolventen konnten beispielsweise den tsc-Unterricht besuchen. Danach waren viele froh, dass sie manches noch aus dem eigenen Studium wussten. Ein Zeichen, dass die Ausbildung am Theologischen Seminar St. Chrischona Opens external link in new windownachhaltig und qualitativ hochwertig ist.
Das zeigte sich auch im theologischen Seminar mit Dr. Eckhard Hagedorn, das er extra für die tsc-Alumni hielt. Er referierte über ein Kernthema des tsc damals und heute: die Bibel. Der Dozent für Neues Testament empfahl, beim Bibellesen die Langsamkeit zuzulassen und sich ausreichend Zeit zu nehmen. Mit Sprüchen wie „Die Bibel ist so dick, damit unsere Gebete nicht so dünn bleiben“, hatte er die Lacher auf seiner Seite. „Super spannend und sehr lebendig“, empfand Katharina Kirchhofer seinen Vortrag.

Alte Fotos wecken Erinnerungen

Eine Premiere erlebten die tsc-Alumni bei der Führung durch die Kirche St. Chrischona. Claudius Buser, tsc-Dozent für Kirchengeschichte, zeigte ihnen als erster Gruppe überhaupt das neu eingerichtete Zimmer der „Chrischona-Mutter“ Opens external link in new windowDora Rappard (1842-1923).
Ausserdem führte er die Alumni an einen Ort, der früher nicht zugänglich war: auf den Dachboden der Kirche St. Chrischona. Dort befindet sich seit einigen Jahren eine Ausstellung, die das frühere Leben, Studieren und Arbeiten auf St. Chrischona dokumentiert. Schnell entdeckten sich die Alumni auf alten Fotos. Die Augen glänzten beim Durchblättern der Alben. „So schön!“ ertönte es mehrfach, wenn wieder ein bekanntes Gesicht entdeckt wurde.

tsc heute: mehr Freiheiten, höhere Abschlüsse

Wer Anfang der 1990er Jahre am Theologischen Seminar St. Chrischona studierte, erlebte ein anderes Opens external link in new windowStudium als heute. Frauen und Männer lernten erst ab 1994 gemeinsam. Bis 1992 wohnten Studenten unter anderem im Keller der Eben-Ezer-Halle. Diese Wohnungen versprühten den rustikalen, aber auch zugigen Charme des 19. Jahrhunderts. Ausserdem schlossen die damaligen Studenten nicht mit einem europäisch anerkannten Bachelor ab, sondern mit dem Chrischona-Diplom.
So war das Erstaunen bei vielen Alumni gross, wie sehr sich die tsc-Ausbildung verändert hat. „Ich bin positiv überrascht über die grösseren Freiheiten der heutigen Studenten. Schön, dass sie sich durch die Struktur von Opens external link in new windowStudium und Arbeit etwas dazu verdienen können“, freute sich Uli Limpf. Er empfiehlt das Alumni-Jahrgangstreffen auch den nächsten Klassen als wertvolles Heimkommen, bei dem alte Kontakte neu aufleben.